Wiesbaden (frauenbigrafien) - Auch zahlreiche große Frauen aus Süddeutschland werden auf der kleinen Scheibe "Superfrauen: 14 Bücher auf einer CD-ROM" des Wiesbadeners Autors Ernst Probst in Wort und Bild vorgestellt. Der Titel "Superfrauen 1 - Geschichte" zum Beispiel enthält kurze Lebensläufe von Agnes Bernauer, der Tochter eines Augsburger Baders und Ehefrau des Herzogs Albrecht III. von Bayern, von Barbara Blomberg aus Regensburg, der Geliebten des Kaisers Karl V., von der in Heidelberg geborenen Pfalzgräfin und Fürstäbtissin Elisabeth, von Liselotte von der Pfalz, die durch ihre mehr als 4000 Briefe über das Leben am französischen Hof bekannt wurde, von Hadwig von Schwaben, der Gründerin des Klosters Hohentwiel, von Katharina von Westfalen, geborene Prinzessin von Württemberg, von Königin Maria von Bayern und von Stephanie von Baden, die womöglich die Mutter des geheimnisumwitterten Kaspar Hauser war. In "Superfrauen 2 - Religion" sind Franziska Streitel, die "Dienerin Gottes" aus Franken, Karoline Gerhardinger, die Gründerin der "Armen Schulschwestern", die heilige Kunigunde, die heilige Lioba, die "Lehrerin Germaniens", und die heilige Walburga vertreten. "Superfrauen 4 - Wirtschaft und Verkehr" würdigt Käthe Kruse, die deutsche "Puppenmutter", und Margarete Steiff, die Näherin, die eine Weltfirma gründete. "Superfrauen 5 - Wissenschaft" erinnert an Maria von Linden, die erste deutsche Doktorin der Naturwissenschaften, "Superfrauen 7 - Film und Theater" an die im Ulm geborene Hildegard Knef und "Superfrauen 12 - Sport" an Steffi Graf und die Weltklasseboxerin Regina Halmich. "Superfrauen 14 - Medien und Astrologie" stellt Aenne Burda, die erfolgreichste Verlegerin von Modezeitschriften, Amelie Fried, die erste deutsche Talkmasterin, und Therese Huber, die in Stuttgart wirkende "Urmutter der Journalistinnen" vor. Insgesamt sind auf der CD-ROM Hunderte berühmter Frauen aus aller Welt in Wort und Bild erwähnt. Bestellungen bei: http://www.buchshop-mainz.de
Wiesbaden (frauenbiografien) - Welche Deutsche wurde der erste weibliche Flugkapitän, flog als erste Frau einen Hubschrauber und stellte mehr als 40 Rekorde aller Klassen und Flugzeugtypen auf? Die Antwort lautet: Hanna Reitsch (1912-1979). Sie ist eine der zahlreichen "Königinnen der Lüfte", die in dem gleichnamigen Taschenbuch des Wiesbadener Autors Ernst Probst in Wort und Bild vorgestellt werden. Der Titel "Königinnen der Lüfte" ist zum Preis von 14,99 Euro bei "Libri" unter der Adresse http://www.libri.de/shop/action/productDetails/7363306/ernst_probst_koeniginnen_der_luefte_3638934152.html oder in jeder guten Buchhandlung erhältlich.Hanna Reitsch wollte im Alter von vier Jahren mit ausgebreiteten Armen vom Balkon des Elternhauses springen. Als ihre Mutter dies verhinderte und sagte: "Kind – dann wärst du ja tot", fragte Hanna: "Wär ich dann beim lieben Gott? Tät er mich dann fragen: "Hanna, woll'n wir's hageln lassen?" Damals imponierte ihr nichts mehr als ein starker Hagel.Tollkühn war auch die deutsche Fliegerin Elly Beinhorn (1907-2007), die ein legendenumwobenes Leben führte und die sportlichen Anfänge der Fliegerei prägte. Früh wurde sie von dem deutschen Fliegeridol Ernst Udet (1896-1941) gewarnt: "Liebes Kind, wenn du so weitermachst, fällst du bald anständig auf die Schnauze". Wenige Wochen später blieb nach einem Absturz von ihrem ersten kleinen Flugzeug nur noch ein Trümmerhaufen übrig und Elly telegraphierte an Udet: "Vorausgesagter Bruch hat planmäßig stattgefunden".Zu den "Königinnen der Lüfte" zählt Ernst Probst auch die Französin Jacqueline Auriol (1917-2000), die als erste Frau schneller als der Schall flog. Sie und die Amerikanerin Jacqueline Cochran – ein Findelkind, dessen genaues Alter und richtiger Name nicht bekannt sind - erkämpften sich abwechselnd den Ruf, die "schnellste Frau der Welt" zu sein. Furore in der Fliegerwelt machten auch Florence "Pancho" Barnes (1901-1975) als erste amerikanische Stuntpilotin, Melli Beese-Boutard (1886-1925) als erste deutsche Pilotin, Anne Morrow-Lindberg (1906-2001) als erste amerikanische Segelfliegerin, Katherine Stinson (1891-1977) als erste Himmelsschreiberin, Käthe Paulus (1868-1935) als erste deutsche Fallschirmspringerin und Melitta Gräfin Schenk von Stauffenberg (1903-1945) als deutsche Testpilotin. Nicht wenige "Königinnen der Lüfte" kamen bei Flugzeugabstürzen ums Leben. Manche von ihnen - wie die Amerikanerin Amelia Earhart (1897-1937), die erste Frau, die zwei Mal den Atlantik überflog, und die britische Prinzessin Anne Löwenstein-Wertheim (1864-1927) - wurden nach ihrem letzten Flug nie gefunden.*Bestellungen des Taschenbuches: "Königinnen der Lüfte" bei Librihttp://www.libri.de/shop/action/productDetails/7363306/ernst_probst_koeniginnen_der_luefte_3638934152.html
Als Erfinderin einer Methode, die die Kaffeezubereitung revolutionierte, und als Gründerin eines bedeutenden Unternehmens ging die sächsische Hausfrau Melitta Bentz (1873–1950), geborene Liebscher, in die Wirtschaftsgeschichte ein. Sie kam 1908 auf die Idee, mit Hilfe eines Papierfilters den Kaffeesatz in den Tassen zu vermeiden, und meldete diese Erfindung beim Kaiserlichen Patentamt an. Einige Monate später gründete sie eine kleine Firma, aus der sich im Laufe der Zeit eine große Unternehmensgruppe entwickelte.Der Kaffee wurde in Europa im 17. Jahrhundert bekannt und beliebt. Man bereitete ihn durch fünfminütiges Kochen von Wasser, das man durch ein Sieb mit gemahlenem Kaffeepulver goss, zu. Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert benutzte man Keramik- oder Metallsiebe zum Filtern, die den Nachteil hatten, dass bei zu großen Filterlöchern der Kaffeesatz den Genuss trübte, und bei kleinen häufig die Löcher verstopften.Als der am 31. Januar 1873 in Dresden geborenen Melitta Bentz ihre bahnbrechende Erfindung gelang, war sie 34 Jahre alt, mit Hugo Bentz (1873–1946) verheiratet, Hausfrau und Mutter zweier Kinder. Sie hatte sich schon lange über den unbekömmlichen Bodensatz ihres Kaffees geärgert, ehe ihr Abhilfe einfiel. Mit Hammer und Nagel schlug sie etliche Löcher in einen Messingtopf, legte ein Löschblatt aus dem Schulheft ihres ältesten Sohnes auf den Boden des siebartigen Gefäßes und erfand auf diese Weise den ersten Kaffeefilter, der satzfreien Kaffee lieferte. Bei einem Kaffeekränzchen mit Freundinnen wurde die Erfindung erprobt und begeistert aufgenommen.Weil das anfangs verwendete Löschpapier zu langsam filterte, suchten Melitta Bentz und ihr Mann Hugo nach einer anderen Papiersorte, die das Wasser schneller durchließ. Außerdem ersetzten sie den Messingtopf durch einen aus Messing zusammengeschweißten, 13 Zentimeter hohen zylindrischen Filterapparat mit einem Wasserverteiler und einzulegendem Rundfilterpapier. Die segensreiche Erfindung von Melitta Bentz wurde am 8. Juli 1908 auf Seite 1145 der Patentblätter des Kaiserlichen Patentamtes zu Berlin registriert. Damals erhielt sie für ihren „Kaffeefilter mit auf der Unterseite gewölbtem und mit Vertiefung versehenen Boden sowie mit schräg gerichteten Durchflußlöchern“ und dazugehörigem „Filtrierpapier“ Gebrauchsmusterschutz. Am 15. Dezember 1908 erfolgte die Eintragung der Firma M. Bentz, Marschallstraße 31, in das Dresdner Handelsregister. Als Startkapital standen außer der Erfindung noch 73 Reichspfennige und ein 40 Quadratmeter großes Zimmer der Dresdner Fünf-Zimmer-Wohnung des Ehepaares Bentz in der Marschallstraße 31 zur Verfügung. Die Produktion der ersten Filter erfolgte in Handarbeit, später wurden sie in Auftrag gegeben. Hugo Bentz gab seine Stellung in einem Kaufhaus auf und engagierte sich nur noch in dem jungen Unternehmen. Die minderjährigen Söhne Horst und Willi übernahmen kleine Handreichungen und den Vertrieb. Sie karrten die anfangs kleinen Sendungen zum Fachhandel.1910 verliehen der sächsische Gastwirteverein und das Kuratorium der internationalen Hygieneausstellung dem „Melitta“-Filtrierapparat goldene und silberne Medaillen. 1915 zog die Firma in die Dresdner Wilder-Mann-Straße 15 um, wo den 15 Mitarbeitern bereits 200 Quadratmeter Produktionsfläche zur Verfügung standen. 1920 wechselte das Unternehmen in die Wilder-Mann-Straße 11–13, wo man auf 800 Quadratmeter Fläche produzierte, die bald aber nicht mehr ausreichten. 1924 errichtete man einen Anbau.Ab 1919 lieferte Melitta außer Filtern aus Aluminium auch solche aus Porzellan und Steingut, die von Fremdfirmen hergestellt wurden. Bis Mitte der 1920-er Jahre hatte man bereits 100000 Filter produziert. Zum Schutz vor Nachahmern markierte Melitta ab 1925 die Filterpapierpackungen in der heute noch üblichen rot-grünen Farbkombination. 1927 platzte das Fabrikgelände aus allen Nähten, die 80 Beschäftigten arbeiteten in Doppelschichten. Da die Suche nach neuen und größeren Produktionsstätten in Dresden erfolglos verlief, siedelte das Unternehmen 1929 nach Minden/Westfalen um. 1937 erhielten die Filter und die Filtertüte von „Melitta“ ihre heute noch übliche Form. Seit dieser Zeit läuft der Filter unten schlitzförmig zu, womit die perfekte Form für Filterkaffee gefunden wurde: Die Filtrationszeit stimmte, und das Aroma konnte sich nun optimal entfalten, ohne dass zu viele Bitterstoffe gelöst wurden. Außerdem sparte man Kaffee dabei. Melitta Bentz starb am 29. Juni 1950 im Alter von 77 Jahren in Holzhausen/Porta Westfalica (Niedersachsen). Der Name „Melitta“ steht heute für eine Unternehmensgruppe international tätiger Markenartikelunternehmen. Sie erzielen mit etwa 4450 Beschäftigten einen Umsatz von mehr als zwei Milliarden Mark. Am Stammsitz in Minden sind ca. 1400 Mitarbeiter beschäftigt. Geführt wird das Unternehmen von Melittas Enkeln Jörg, Thomas und Stephan Bentz.*Bestellungen der CD-ROM "Superfrauen: 14 Bücher auf einer CD-ROM" bei:http://www.buch-shop-mainz.dehttp://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3935718829/qid%3D1147200583/028-7008173-6006919
Online Videos by Veoh.comVideo: "Päpstin Johanna" von "TinkiWinki01" bei "Veoh"http://www.veoh.com/videos/v6546116affw7Q4SBeschreibung des Videoclips:War Papst Johannes VIII. eine Frau? Versucht die katholische Kirche zu verdunkeln, dass einer ihrer hoechsten Wuerdenträger weiblich war? Bis heute sind die Aussagen um die Person, die im Jahre 853 n. Chr. zum Kirchenoberhaupt gewaehlt wurde, hoechst widerspruechlich. Für "Galileo" begibt sich Aiman Abdallah auf eine spannende Spurensuche. An seiner Seite: Marc Benecke, Kriminalbiologe, ausgebildet beim FBI, und Peter Stanford, Historiker und Kirchenjournalist.
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