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Frauenbiografien
Biografien berühmter Frauen in Wort und Bild - Mit Buch-Shop am Seitenende
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Einträge: 12 Kategorie: Gesellschaft Export
hinzugefügt am: 28.07.2008 - 08:50:56 aktualisiert am: 15.08.2010 - 16:45:27
 
   
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Taschenbuch stellt "Könginnen der Lüfte" vor
Video: "Where's Amelia Earhart?" von "NationalGeographic" bei "Youtube"http://de.youtube.com/watch?v=rUR8r06EtVEWiesbaden (frauenbiografien) – Jacqueline Auriol (1917-2000) startete im Juli 1949 als einzige Frau unter 20 männlichen Kunstfliegern, erhielt nach ihrem Auftritt als tollkühne Luftakrobatin den Spitznamen „La Lionne“ (die Löwin), erlitt bei einem Absturz in die Seine schwere Gesichtsverletzungen und verbrachte fast anderthalb Jahre in Kliniken.Maryse Bastié (1898-1952) erwarb 1928 als erste Französin den Führerschein für Passagierflugzeuge, stellte in den 1930-er Jahren acht Weltrekorde auf und kam 1952 bei einem Flugmeeting auf tragische Weise ums Leben.Elly Beinhorn (1907-2007) wurde als junge Pilotin von einem deutschen Fliegeridol gewarnt: „Wenn du so weitermachst, fällst du bald anständig auf die Schnauze“, als sie wenige Wochen später abstürzte schickte sie ein Telegramm: „Vorausgesagter Bruch hat planmäßig stattgefunden“.Nachzulesen ist dies in dem Taschenbuch „Königinnen der Lüfte“ (ISBN 3638934152) des Wiesbadener Autors Ernst Probst. Es ist bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ http://www.grin.de erschienen und beim Buchgroßhändler „Libri“ für 14,99 Euro unter der Internetadresse http://www.libri.de/shop/action/productDetails/7363306/ernst_probst_koeniginnen_der_luefte_3638934152.htmlJacqueline Cochran (19065-1908) wuchs als Findelkind in großer Armut bei Pflegeeltern auf, wählte angeblich ihren Namen aus dem Telefonbuch, wurde später eine der bekanntesten und kühnsten Fliegerinnen Amerikas und galt zeitweise als „schnellste Frau der Welt“. Amelie Earhart (1897-1937) raste einmal im Winter zum Entsetzen von Augenzeugen mit einem Schlitten unter einer die Straße entlangfahrenden Kutsche hindurch, 1932 wurde sie als der erste Mensch berühmt, der zwei Atlantikflüge unternommen hatte, und 1937 kehrte sie von einer Erdumrundung nicht mehr zurück.Hanna Reitsch (1912-1979) war der erste deutsche weibliche Flugkapitän, flog als erste Frau einen Hubschrauber, unternahm den ersten Hubschrauberflug in einer Halle und stellte 40 Rekorde aller Klassen und Flugzeugtypen auf.
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Eintrag vom: 19:37:00 - 13.07.2008
Joan Baez: Die "Queen des Folksongs"
Video: "Blowing in the wind" von "Juliogarten" bei Youtubehttp://de.youtube.com/watch?v=DFvkhzkS4bwLeseprobe aus der CD-ROM "Superfrauen: 14 Bücher auf einer CD-ROM" von Ernst Probst:Als „Queen des Folksongs“ genießt die amerikanische Sängerin und Gitarristin Joan Baez weltweit großes Ansehen. Die engagierte Vertreterin der Gewaltlosigkeit sang politische Lieder, nahm innerhalb von drei Jahrzehnten mehr als 50 Langspielplatten auf, beteiligte sich an Demonstrationen, protestierte gegen Atomwaffen, verweigerte Steuern und prangerte Menschenrechtsverletzungen an. Joan Chandos Baez – so ihr Geburtsname – kam am 9. Januar 1941 als Tochter des mexikanischen Physikers Albert Vinicio Baez und seiner Frau Joan Bridge Baez in Clarence Center auf Staten Island (New York) zur Welt. Ihren Vater hatten Forschungs- und Lehraufträge in die USA geführt. Joan wuchs in Redlands (Kalifornien) auf.Wegen ihrer dunklen Hautfarbe musste Joan Baez in Redlands unter Rassenvorurteilen leiden: Sie durfte nicht mit weißen Nachbarkindern spielen, und man beschimpfte sie als „Nigger“. Bereits im Alter von zehn Jahren wünschte sich Joan, die Leute sollten aufhören, sich gegenseitig das Gehirn aus dem Schädel zu blasen.Von Rock’n’Roll in den Bann gezogen, begann Joan Baez als Zwölfjährige auf der Gitarre zu üben. Nach dem Verlassen des Colleges studierte sie kurze Zeit an der „Boston University Fine Arts of Drama“. In Boston wurde Joan von ihrem Vater in die „Coffee Houses“-Szene um den „Harvard-Square“ eingeführt, wo man Folksongs zum Besten gab und sie sich für diese Art von Musik begeisterte. In der Folgezeit schloss sich Joan Baez verschiedenen Beatnik-Gruppen an, sang in „Coffee Houses“, im „Ballad Room“, „Club 47“ und ab 1958 im „Chicago“. 1959 trat sie ohne Einladung beim „Newport Festival“ auf und feierte dort einen sensationellen Erfolg. Ihr erstes Schallplatten-Album „Joan Baez“ von 1960 wurde zur meistverkauften Folklore-Langspielplatte in den USA. Nun galt die kaum 19-Jährige als Star.Das amerikanische Nachrichtenmagazin „Time“ schrieb über Joan Baez: „Ihre Stimme ist so klar wie die Luft im Herbst: ein vibrierender, kraftvoller, unerzogener, aufwühlender Sopran“. Auch als Prominente verabscheute Joan weiterhin Make-up. Wenn sie mit ihrem Sportwagen fuhr, saß sie barfuß am Lenkrad. Sie meinte, eigentlich sei sie keine Sängerin, sondern eine Politikerin.Die musikalische Karriere der „Jeanne d’Arc des Folksongs“ war eng mit der politischen Entwicklung der 1960-er Jahre verbunden. Joan Baez begleitete mit ihren Songs die Studentenbewegung sowie die Bürgerrechts- und Anti-Vietnam-Bewegung. 1963 lehnte sie es ab, in einer Fernsehsendung von ABC aufzutreten, weil der linke Sänger Pete Seeger von den amerikanischen Medien boykottiert wurde. 1964 stiftete sie in Palo Alto (Kalifornien) ein „Institut zum Studium der Gewaltlosigkeit“. Im August 1969 sang Joan Baez beim legendären Freiluft-Rockfestival in Woodstock bei Bethel (New York), zu dem 300000 bis 500000 Besucher kamen. Das Woodstock-Konzert gilt als Symbol der Jugendbewegung der 1960-er und 1970-er Jahre. „Weil ein Teil des Geldes für Bomben und Panzer ausgegeben wird“, zahlte Joan Baez keine Steuern, sondern überwies statt dessen die Hälfte ihrer Konzerteinnahmen an pazifistische Organisationen. An der Spitze eines Demonstrationszuges marschierte sie von Selma nach Montgomery, klebte in amerikanischen Städten Plakate gegen die Atomrüstung, blockierte mit Demonstranten mehrfach Armeegebäude und verbüßte dafür Gefängnisstrafen. Nach ihrer Hochzeit von 1968 mit dem amerikanischen Wehrdienstverweigerer David Harris predigte Joan Baez verstärkt gegen den Vietamkrieg. Im selben Jahr erschien ihr Buch „Daybreak“ („Tagesanbruch“). Im Juli 1969 musste Harris wegen seiner antimilitärischen Haltung ins Gefängnis. Im Dezember dieses Jahres brachte Joan den Sohn Gabriel Earl zur Welt. Im März 1971 wurde ihr Gatte nach 20 Monaten wieder freigelassen. Zusammen mit ihm schrieb sie das Buch „Coming out“ (1971). Ihre Ehe wurde 1973 geschieden.Trotz ihres starken politischen Engagements lehnte Joan Baez ideologische Bindungen stets ab. Ihre Songs widmete sie Menschen, die Mut bewiesen, wie Lech Walesa in Polen, Corazon Aquino auf den Philippinen, den Müttern der Verschwundenen in Argentinien oder den Opfern des Terrors und der Unterdrückung.Zwischen 1963 und 1975 machte Joan Baez die Lieder des amerikanischen Rock-Sängers Bob Dylan bekannt und trug so maßgeblich zu dessen Karriere bei. Dylan revanchierte sich damit, dass er Joan 1975 bei seiner „Rolling Thunder Revue“ auftreten ließ und ihr eine Rolle in dem vierstündigen Film „Renaldo and Clara“ (1978) verschaffte. Die warmherzige Joan Baez und der mürrische Bob Dylan traten in den 1960-er und 1970-er Jahren oft als Duo auf. Sie blieb immer freundlich und offen, während er das Image des „lonsome wolf“ pflegte und sich zum Sänger der großen Bitterkeit entwickelte, zum Außenseiter und Fremden schlechthin. 1972 gehörte Joan Baez zu den Gründern der Sektion von „Amnesty International“ (AI) an der Westküste der USA. 1974 wurde sie Mitglied des „National Advisory Council“ von „Amnesty International“. 1979 hob sie die Menschenrechtsorganisation „Humanitas International Human Rights Commitee“ aus der Taufe. 1979 prangerte sie in einem „Open Letter to Hanoi“ („Offener Brief an Hanoi“) Menschenrechtsverletzungen in Vietnam an. Nach dem Abebben der Protestwelle gegen den Vietnamkrieg gelangen Joan Baez nur noch wenige Hits, weswegen man sie manchmal bereits totsagte. Bei ihrer Lateinamerika-Tournee 1981 wurde sie von faschistischen Kreisen mit verbalem Terror und Bombendrohungen empfangen. 1986 feierte Joan Baez bei der ersten Tournee für „Amnesty International“ in den USA zusammen mit „U2“, „Police“ und Bob Geldorf ein Comeback. 1987 brachte sie nach siebenjähriger Pause wieder eine Langspielplatte heraus, die den Titel „Recently“ trug. 1988 trat sie bei einer Europatournee zusammen mit der argentinischen Folksängerin Mercedes Sosa und dem deutschen Pianisten Konstantin Wecker auf. Im selben Jahr erschienen auch ihre Memoiren „We shall overcome – Mein Leben“. Joan Baez erhielt für ihre Lieder acht „Goldene Schallplatten“ und eine „Goldene Single“. Ausgezeichnet wurde sie unter anderem mit dem „Gandhi Memorial Int. Foundation Award“ (1988), „Chevalier Légion d’Honneur“, der Ehrenbürgerschaft von Mailand (1988) und der „Friedensmedaille von Verdun“ (1988). Im Februar 1993 bekam Joan Baez nach einem Auftritt im Mannheimer „Rosengarten“ die Fremdenfeindlichkeit in Deutschland zu spüren. Als sie zusammen mit einigen der sie begleitenden Musiker in Mannheim tanzen wollte, verwehrte man ihr in zwei Diskotheken den Zutritt. Einer der Türsteher, der den Weltstar offenbar nicht kannte, soll Joan mit den Worten „Das sind mir viel zu viele Ausländer hier“ abgewiesen haben. Die Sängerin kommentierte die Affäre relativ gelassen.Wie sehr Joan Baez von ihren deutschen Fans geschätzt wird, zeigte wenige Tage später eine Szene nach dem Auftritt in der „Frankfurter Jahrhunderthalle“. Obwohl bereits das Deckenlicht ausgeschaltet und die Kabelstecker herausgezogen waren, weigerte sich das klatschende Publikum beharrlich zu gehen. Daraufhin kam Joan ohne Mikrophon noch einmal zum Bühnenrand und spendete ihre fünfte Zugabe.*Bestellungen von Superfrauen: 14 Bücher auf einer CD-ROM" bei:http://www.buch-shop-mainz.dehttp://www.amazon.de/gp/product/3935718829/028-7008173-6006919?v=glance&n=301928
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Eintrag vom: 22:55:00 - 31.05.2008
Juliana von Lüttich: Die Initiatorin des Fronleichnamstages
Leseprobe aus der CD-ROM "Superfrauen: 14 Bücher auf einer CD-ROM" bzw. dem Taschenbuch "Superfrauen 2 - Religion" von Ernst Probst:Einen Ehrenplatz in der Geschichte der katholischen Kirche eroberte sich die heilige Juliana von Lüttich (um 1192–1258) als Initiatorin des Fronleichnamstages. Noch zu ihren Lebzeiten wurde 1246 das Fronleichnamsfest erstmals in Lüttich begangen. Sechs Jahre nach Julianas Tod ist Fronleichnam 1264 in das Kirchenjahr eingeführt worden. Den Gedenktag der Heiligen begeht man am 5. April.Juliana wurde um 1192 in Rétinne bei Lüttich (Belgien) geboren. Ihren Vornamen dürfte sie nach der frühchristlichen Märtyrerin Juliana aus Nikomedien erhalten haben. Bereits im Alter von fünf Jahren verlor sie die Mutter und den Vater. Danach gab man sie in die Obhut des Klosters der Augustinerchorfrauen am Mont Cornillon (Kornelienberg), wo eine Schwester auf dem Wirtschaftshof sie betreute. Das Mädchen erhielt keinen regelmäßigen Unterricht, zeigte sich jedoch sehr interessiert und suchte oft die Klosterbibliothek auf, um dort alte Pergamentbände zu studieren. Mit großem Fleiß lernte Juliana das Lesen und Schreiben und sogar die lateinische Sprache. Ihre Lieblingslektüre waren die Schriften des heiligen Augustinus und des heiligen Bernhard.Die Schwestern im Kloster am Mont Cornillon nahmen die lernbegierige Juliana bald als Nonne in ihre Gemeinschaft auf. Sie war vom heiligen Sakrament der Eucharistie (heilige Kommunion) fasziniert und kniete oft stundenlang vor dem Tabernakel, in dem das Allerheiligste aufbewahrt wurde, wobei die ganze Welt um sie versank.Jeden Tag nahm Juliana aus Ehrfurcht vor dem Sakrament der Eucharistie mit Erlaubnis ihrer Oberin bis zum Abendbrot keine Nahrung zu sich. Wenn es nach ihr gegangen wäre, hätte sie nur von der heiligen Hostie gelebt, doch dies wurde ihr verboten. Dank ihrer mystischen Verbundenheit mit Christus spürte sie sofort, ob in einer Kirche das Allerheiligste vorhanden war oder nicht.Im Alter von 16 Jahren hatte Juliana vor dem Tabernakel eine Vision, bei der sie mehrfach hintereinander einen leuchtenden Mond sah, der am Rand eine dunkle Stelle aufwies. Laut der Ãœberlieferung hat Christus ihr offenbart, der Mond stelle das Kirchenjahr dar und die dunkle Stelle symbolisiere, dass noch ein Dank- und Sühnefest fehle, nämlich ein besonderes Fest zu Ehren des heiligsten Altarsakraments. Sie sei dazu auserkoren, das Kirchenjahr um dieses Fest zu bereichern.Jahrelang hütete Juliana das Geheimnis ihrer Vision. Erst als man sie 1230 zur Oberin des Klosters wählte, berichtete sie von ihrem göttlichen Auftrag. Dabei erntete sie sofort starken Widerspruch. Die kirchlichen Behörden reagierten abwartend, die Bevölkerung betrachtete sie als schwärmerische Betschwester. Das abschätzige Gerede über sie und böswillige Anschuldigungen machten ihr schwer zu schaffen.Als Juliana wegen ihrer Strenge als Oberin von ihren Mitschwestern vertrieben wurde, verließ sie mit wenigen Getreuen das Kloster und führte fortan als Verbannte ein unstetes Wanderleben. Manchmal fand sie in anderen Klöstern Aufnahme, doch auch dort vertrieb man sie nach Nachstellungen ihrer Gegner. Lediglich ihr Beichtvater und der Lütticher Erzdiakon Jakob von Troyes, der spätere Papst Urban IV. (um 1200–1264), hielten treu zu Juliana. Ab 1248 lebte sie als Reklusin in einer Klause an der Kirche in Fosses bei Namur. Als Reklusin gilt ein Mensch, der sich für eine bestimmte Zeit in eine Zelle einschließt oder einmauern lässt, um fortan nur noch Gott zu dienen. Am 5. April 1258 starb Juliana von Lüttich in Fosses bei Namur. Man beerdigte sie in der ehemaligen Zisterzienserabtei Villers-en-Brabant zwischen Brüssel und Namur. Sechs Jahre nach Julianas von Lüttich Tod wurde 1264 das Fronleichnamsfest von Papst Urban IV. als Bestandteil des Kirchenjahres festgelegt. Fronleichnam (Fron = Herren, Leichnam = lebender Leib) sollte das Abendmahlsgedächtnis des Gründonnerstags unter österlich-freudigem Vorzeichen wiederaufgreifen. Deshalb wurde es auf den ersten freien Donnerstag nach Abschluss der 50-tägigen Osterfeier, das heißt am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfest, angesetzt. Beim Fronleichnamsfest wird die „in Fleisch und Blut Jesu“ verwandelte Hostie in einer Monstranz feierlich unter Gesang und Gebet durch die Straßen getragen. An vier Stationen („Altären) hält man an, verliest das Evangelium, spricht Fürbitten und spendet den Segen.An die Initiatorin des Fronleichnamsfestes erinnert der Name der Genossenschaft der „Apostolinnen des heiligsten Altarsakramentes“ in Belgien, die sich auch als „Damen von der heiligen Juliana“ bezeichnen. Auf Kunstwerken wird Juliana als Augustinerin oder Zisterzienserin abgebildet. Zahlreiche Darstellungen zeigen sie in Anbetung vor dem Altarsakrament und nehmen auf das Fronleichnamsfest Bezug.*Bestellungen der CD-ROM "Superfrauen: 14 Bücher auf einer CD-ROM" bei:http://www.buch-shop-mainz.dehttp://www.amazon.de/gp/product/3935718829/028-7008173-6006919?v=glance&n=301928*Bestellungen des Taschenbuches "Superfrauen 2 - Religion" bei:http://www.libri.de/shop/action/productDetails/7363290/ernst_probst_superfrauen_2_religion_3638933709.html
http://frauenbiografien.blogspot.com/2008/05/juliana-von-ltt ...
Eintrag vom: 08:59:00 - 22.05.2008
Berühmte Hebammen, Ärztinnen, Krankenschwestern und Stifterinnen
Wiesbaden (frauenbiografien) - Berühmte Hebammen, Ärztinnen, Krankenschwestern und Stifterinnen aus aller Welt werden in dem Taschenbuch Superfrauen 6 - Medizin“ des Wiesbadener Autors Ernst Probst in Wort und Bild vorgestellt. Das Taschenbuch ist bei „GRIN Verlag für akademische Texte“ http://www.grin.de erschienen und beim Buchgroßhändler „Libri“ unter der Internetadresse http://www.libri.de/shop/action/quickSearch;jsessionid=fdc-str2ab998v5.www13?searchString=Superfrauen+6 zum Preis von 15,99 Euro erhältlich.Nachfolgend jeweils der erste Absatz der Biografien von „Superfrauen 6 - Medizin“ als kurze Leseprobe:Die erste Frau, die in den USA erfolgreich das Doktorexamen ablegte, war die aus England stammende Elizabeth Blackwell (1821–1910). Zu ihren Lebzeiten herrschte die Ansicht vor, nur Männer könnten Mediziner werden. Allen Schwierigkeiten zum Trotz verwirklichte sie ihren Berufwunsch. Amerikas erste Ärztin prägte den in der Krankheitsvorsorge berühmten Satz „Vorbeugen ist besser als Heilen“.Zu den bekanntesten Hebammen des 17. Jahrhunderts in Europa gehörte die Französin Marie-Louise Bourgeois (1563–1636). Zu ihrem Ruhm trug vor allem das von ihr verfasste Hebammenbuch bei, das 1608 in französischer und 1626 in deutscher Sprache erschien. Zahlreiche Ärzte bestätigten ihr nach der Lektüre dieses Werkes brieflich, sie hätten daraus großen Nutzen gezogen.Große Verdienste bei der Versorgung deutscher und österreichischer Kriegsgefangener in Russland und bei ihrer Rückführung in die Heimat erwarb sich von 1914 bis 1920 die schwedische Abgeordnete des „Roten Kreuzes“, Elsa Brändström (1888–1948). Während ihrer segensreichen Arbeit kam sie in Lagern, Gefängnissen, Bergwerken und Lazaretten mit etwa 700000 Gefangenen in Verbindung. Ihre dankbaren Schützlinge verliehen ihr den Ehrentitel „Engel von Sibirien“.Zu den bedeutendsten Kinder- und Jugendpsychologinnen der Welt zählte die aus Deutschland stammende Charlotte Bühler (1893–1974), geborene Malachowski. Sie beschäftigte sich mit dem Lebenslauf und mit den Lebenszielen des Menschen und gilt als Wegbereiterin für die humanistische Psychologie. Nach ihr wurde der von ihr entwickelte „Bühlersche Welt-Spiel-Test“ benannt, mit dem sie das Seelenleben von Kindern und Jugendlichen erforschte.Als Mitbegründerin der „Karl und Veronica-Carstens-Stiftung“ (1981) und der Fördergemeinschaft für Erfahrungsheilkunde „NATUR und MEDIZIN“ (1983) tat sich die Internistin und „First Lady“ der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Veronica Carstens, geborene Prior, hervor. Die von der Präsidentengattin und ihrem Mann aus der Taufe gehobenen Organisationen unterstützen wissenschaftliche Arbeiten zur Erforschung von Präparaten und Methoden der Naturheilkunde und Homöopathie.Die erste Frau, die den „Nobelpreis für Medizin“ entgegennehmen konnte, war die aus der Tschechoslowakei stammende amerikanische Ärztin Gerty Cori (1896–1957), geborene Gerty Theresa Radnitz. Sie erhielt diese hohe Auszeichnung zusammen mit ihrem Mann, dem deutsch-amerikanischen Mediziner und Physiologen Carl Ferdinand Cori, und dem argentinischen Mediziner Bernardo Alberto Houssay.Als Pionierin der Psychoanalyse ist die aus Galizien stammende Helene Deutsch (1884–1982), geborene Rosenbach, in die Annalen der Wissenschaft eingegangen. Ihre Spezialität waren die Psychologie der Frau und die weibliche Sexualität. 1925 verfasste sie das erste psychoanalytische Buch zur weiblichen Sexualität.Amerikas bedeutendste Pharmakologin und Biochemikerin war Gertrude Belle Elion (1918–1999). Für ihre Verdienste bei der Entwicklung von pharmakologischen Klassikern und für ihre langjährige Kreativität in der Arzneimittelforschung wurde ihr den „Nobelpreis für Medizin“ verliehen.Die Ehre, Deutschlands erste Ärztin gewesen zu sein, gebührt Dorothea Erxleben (1715–1762), geborene Leporin. Sie erwarb als erste deutsche Frau an einer deutschen Universität den medizinischen Doktorgrad: Die Mutter von vier Kindern legte 1754 im Alter von 38 Jahren erfolgreich ihre schriftliche und mündliche Prüfung in Halle (Saale) ab.Als führende Psychoanalytikerin des 20. Jahrhunderts und als Begründerin der Kinderpsychoanalyse gilt die britische Wissenschaftlerin österreichischer Herkunft Anna Freud (1895–1982). In Großbritannien hob sie ein kinderanalytisches Ausbildungszentrum und Behandlungszentrum aus der Taufe. Ihr besonderes Interesse galt den Problemen der Ich-Psychologie, der Pubertätsentwicklung und der Therapie kindlicher Neurosen.Mit dem Ehrennamen „Engel von Dien Bien Phu“ würdigten in den 1950-er Jahren französische Soldaten in Indochina die bewundernswerten Leistungen ihrer Landsmännin und Krankenschwester Geneviève de Galard Terraube. Noch während der Kampfhandlungen verlieh der Kommandant der Dschungelfestung, General de Castries, ihr die Tapferkeitsauszeichnung „Croix de Guerre“ mit Palmen. Außerdem erhielt sie das „Kreuz der Ehrenlegion“.Um die Linderung der Leiden von Mukoviszidose-Kranken hat sich die frühere deutsche Präsidentengattin Christiane Herzog (1936–2000), geborene Krauß, große Verdienste erworben. Sie gründete 1986 die „Mukoviszidose-Hilfe e. V.“, die sie 1997 in die Christiane Herzog Stiftung umwandelte. Außerdem engagierte sich die „First Lady“ in anderen sozialen Organisationen.Zu den bedeutendsten Frauenrechtlerinnen der Niederlande gehörte die Ärztin, Feministin und Pazifistin Aletta Jacobs (1854–1929). Seit ihrer frühesten Jugend kämpfte sie für die Rechte und Freiheit der Frau. Sie war die erste Studentin und Ärztin in Holland sowie eine der Gründerinnen der „Vereinigung für das Frauenwahlrecht“ und des „Weltbundes für das Frauenwahlrecht“.Zu den „First Ladys“ und tüchtigen Politikerfrauen, die in Deutschland etwas im Bereich der Medizin bewegt haben, gehörte Hannelore Kohl (1933–2001), geborene Renner, die Ehegattin Helmut Kohls, der von 1982 bis 1998 Bundeskanzler war. Sie setzt sich seit mehr als einem Vierteljahrhundert tatkräftig für Unfallverletzte mit Schäden des zentralen Nervensystems ein. 1983 gründete sie das „Kuratorium für Unfallverletzte mit Schäden des zentralen Nervensystems“ (ZNS) und 1993 die „Hannelore-Kohl-Stiftung“, die sich um die Rehabilitation von Hirnverletzten kümmern.Als berühmteste Sterbeforscherin der Welt gilt die aus der Schweiz stammende amerikanische Psychiaterin Elisabeth Kübler-Ross (1926-2004), geborene Kübler. Die Wissenschaftlerin befasste sich mehr als drei Jahrzehnte lang mit dem Sterben und dem Leben danach. Durch ihre therapeutische Arbeit mit Sterbenden trug sie dazu bei, eine der größten Ängste der Menschheit zu lindern: die Furcht vor dem Tod.Amerikas bedeutendste Embryologin ist die aus Italien stammende Neurobiologin Rita Levi-Montalcini. Die kleine energiegeladene Frau, der die Kraft eines Vulkans nachgesagt wird, wirkt seit nahezu sechs Jahrzehnten unermüdlich für die Wissenschaft. Für ihre Pionierarbeit in der Nervenforschung erhielt sie im Alter von 77 Jahren den „Nobelpreis für Chemie“.Durch die Gründung der Charité als Krankenhaus und Pflegeanstalt für Bedürftige ging die französische Königin Maria von Medici (1573–1642) in die Geschichte der Medizin ein. Der französische Begriff „Charité“ ist von dem lateinischen Wort „caritas“ (deutsch: „Barmherzigkeit“) abgeleitet. Damit bezeichnete man früher Kranken- und Pflegeanstalten, in denen die ärmere Bevölkerung kostenlos ärztlich behandelt wurde.Eine der bedeutendsten Psychoanalytikerinnen Deutschlands ist die aus Dänemark stammende Dr. med. Margarete Mitscherlich-Nielsen, geborene Nielsen. Ihr Interesse an der Psychoanalyse ist durch ihren Mann Alexander Mitscherlich (1908–1982) aktiviert worden. Die Wissenschaflerin machte sich auch als kompetente Frauenrechtlerin einen Namen. Sie kämpft gegen „falsche Friedfertigkeit“ von Frauen. „Emanzipation ist etwas, was ich durchsetzen wollte“, sagte sie.Italiens erste Ärztin und bedeutendste Pädagogin war Maria Montessori (1870–1952). Ihr Ruhm basiert auf der Entdeckung des nach ihr benannten „Montessori-Phänomens“. Darunter versteht man die Konzentration von Kleinkindern bei manuellen Aufgaben, bei denen sie die Dinge im wahrsten Sinne des Wortes „be-greifen“. In den 1950-er Jahren galt die zierliche Pädagogin als Anwärterin auf den Friedensnobelpreis.Die berühmteste Krankenpflegerin Großbritanniens war Florence Nightingale (1820–1910). Ihrem selbstlosen Einsatz und großen Organisationstalent ist es zu verdanken, dass die während des Krimkrieges (1853–1856) verwundeten und erkrankten englischen Soldaten bessere Ãœberlebenschancen hatten. Anfangs musste sie gegen die Feindseligkeit und das Unverständnis der Militärbehörden kämpfen, die sich beharrlich weigerten, das britische Sanitätswesen zu reformieren.Die erste deutsche Forscherin, die den „Nobelpreis für Medizin“ erhielt, war 1995 die Biologin Christiane Nüsslein-Volhard, geborene Volhard, aus Tübingen (Baden-Württemberg). Mit dieser hohen Auszeichnung würdigte man ihre epochemachende Entdeckung über die grundlegenden genetischen Steuerungsmechanismen der Embryonalentwicklung. Der Nobelpreis wurde ihr zusammen mit den amerikanischen Entwicklungsbiologen Edward B. Lewis und Eric Wieschaus zugesprochen.Als Initiatorin und Präsidentin der „Deutschen Krebshilfe“ hat sich die deutsche Röntgenfachärztin und Präsidentengattin Mildred Scheel (1932–1985), geborene Wirtz, große Verdienste erworben. Tragischerweise ist sie im Alter von 53 Jahren ausgerechnet an jener tückischen Krankheit gestorben, die sie jahrelang energisch bekämpfte. Ihr „viertes Kind“, die „Deutsche Krebshilfe“, erhielt bis 1994 etwa 700 Millionen Mark an Spendengeldern.Deutschlands berühmteste Hebamme des 17. Jahrhunderts war Justine Siegmund (1636–1705), geborene Dittrich, auch Justine Siegemundin genannt. Die „Wehemutter“ erfand den „gedoppelten Handgriff“, mit dem bei einer Querlage des Kindes eine Wendung auf den Fuß vorgenommen und damit die Geburt ermöglicht wird. Sie wirkte als „Hof-Wehemutter“ in Berlin und verfasste ein Lehrbuch, das zu den bedeutendsten Dokumenten der Medizingeschichte zählt.Eine Vorkämpferin der evangelischen weiblichen Diakonie wurde die deutsche Krankenpflegerin Amalie Sieveking (1794–1859). Sie tat sich als Gründerin eines Vereins zur Armen- und Krankenpflege sowie als Schriftstellerin hervor. Der von ihr aus der Taufe gehobene Verein gilt als erste Organisation der freien Wohlfahrtspflege in Deutschland.Älteste praktizierende Ärztin der Welt und zugleich eine der bekanntesten Homöopathinnen Deutschlands war die Sanitätsrätin Dr. med. Margarete Steinbach (1897–1994) aus Chemnitz in Sachsen. Sie praktizierte nahezu sieben Jahrzehnte lang bis zu ihrem Tod im Alter von 96 Jahren. Ehemalige Patienten schrieben ihr über Jahrzehnte hinweg Berge von Briefen und Karten.Als Begründerin der Herzheilkunde für Kinder ging die amerikanische Ärztin Helen Brooke Taussig (1898–1986) in die Geschichte der Medizin ein. Die „First Lady der Cardiologie“ entwickelte eine Operation, die zahlreichen Kindern mit angeborenen Herzfehlern das Leben rettete. Dafür wurde ihr große Anerkennung und Dankbarkeit zuteil.Zu den bedeutendsten Physikerinnen und Medizinerinnen der Welt gehört die amerikanische Wissenschaftlerin Rosalyn Sussman Yalow, geborene Sussman. Sie erhielt 1977 zweite Frau – nach der Amerikanerin Gerty Cori (1896–1957) – den „Nobelpreis für Medizin“. Diese hohe Auszeichnung wurde ihr für die Entwicklung der als Radioimmunoassay bezeichneten Indikatormethode zur Bestimmung der Peptidhormone zugesprochen.
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Eintrag vom: 10:21:00 - 14.05.2008
Süddeutsche Superfrauen
Wiesbaden (frauenbigrafien) - Auch zahlreiche große Frauen aus Süddeutschland werden auf der kleinen Scheibe "Superfrauen: 14 Bücher auf einer CD-ROM" des Wiesbadeners Autors Ernst Probst in Wort und Bild vorgestellt. Der Titel "Superfrauen 1 - Geschichte" zum Beispiel enthält kurze Lebensläufe von Agnes Bernauer, der Tochter eines Augsburger Baders und Ehefrau des Herzogs Albrecht III. von Bayern, von Barbara Blomberg aus Regensburg, der Geliebten des Kaisers Karl V., von der in Heidelberg geborenen Pfalzgräfin und Fürstäbtissin Elisabeth, von Liselotte von der Pfalz, die durch ihre mehr als 4000 Briefe über das Leben am französischen Hof bekannt wurde, von Hadwig von Schwaben, der Gründerin des Klosters Hohentwiel, von Katharina von Westfalen, geborene Prinzessin von Württemberg, von Königin Maria von Bayern und von Stephanie von Baden, die womöglich die Mutter des geheimnisumwitterten Kaspar Hauser war. In "Superfrauen 2 - Religion" sind Franziska Streitel, die "Dienerin Gottes" aus Franken, Karoline Gerhardinger, die Gründerin der "Armen Schulschwestern", die heilige Kunigunde, die heilige Lioba, die "Lehrerin Germaniens", und die heilige Walburga vertreten. "Superfrauen 4 - Wirtschaft und Verkehr" würdigt Käthe Kruse, die deutsche "Puppenmutter", und Margarete Steiff, die Näherin, die eine Weltfirma gründete. "Superfrauen 5 - Wissenschaft" erinnert an Maria von Linden, die erste deutsche Doktorin der Naturwissenschaften, "Superfrauen 7 - Film und Theater" an die im Ulm geborene Hildegard Knef und "Superfrauen 12 - Sport" an Steffi Graf und die Weltklasseboxerin Regina Halmich. "Superfrauen 14 - Medien und Astrologie" stellt Aenne Burda, die erfolgreichste Verlegerin von Modezeitschriften, Amelie Fried, die erste deutsche Talkmasterin, und Therese Huber, die in Stuttgart wirkende "Urmutter der Journalistinnen" vor. Insgesamt sind auf der CD-ROM Hunderte berühmter Frauen aus aller Welt in Wort und Bild erwähnt. Bestellungen bei: http://www.buchshop-mainz.de
http://frauenbiografien.blogspot.com/2008/04/sddeutsche-supe ...
Eintrag vom: 08:01:00 - 24.04.2008
Taschenbuch schildert Leben berühmter Fliegerinnen
Wiesbaden (frauenbiografien) - Welche Deutsche wurde der erste weibliche Flugkapitän, flog als erste Frau einen Hubschrauber und stellte mehr als 40 Rekorde aller Klassen und Flugzeugtypen auf? Die Antwort lautet: Hanna Reitsch (1912-1979). Sie ist eine der zahlreichen "Königinnen der Lüfte", die in dem gleichnamigen Taschenbuch des Wiesbadener Autors Ernst Probst in Wort und Bild vorgestellt werden. Der Titel "Königinnen der Lüfte" ist zum Preis von 14,99 Euro bei "Libri" unter der Adresse http://www.libri.de/shop/action/productDetails/7363306/ernst_probst_koeniginnen_der_luefte_3638934152.html oder in jeder guten Buchhandlung erhältlich.Hanna Reitsch wollte im Alter von vier Jahren mit ausgebreiteten Armen vom Balkon des Elternhauses springen. Als ihre Mutter dies verhinderte und sagte: "Kind – dann wärst du ja tot", fragte Hanna: "Wär ich dann beim lieben Gott? Tät er mich dann fragen: "Hanna, woll'n wir's hageln lassen?" Damals imponierte ihr nichts mehr als ein starker Hagel.Tollkühn war auch die deutsche Fliegerin Elly Beinhorn (1907-2007), die ein legendenumwobenes Leben führte und die sportlichen Anfänge der Fliegerei prägte. Früh wurde sie von dem deutschen Fliegeridol Ernst Udet (1896-1941) gewarnt: "Liebes Kind, wenn du so weitermachst, fällst du bald anständig auf die Schnauze". Wenige Wochen später blieb nach einem Absturz von ihrem ersten kleinen Flugzeug nur noch ein Trümmerhaufen übrig und Elly telegraphierte an Udet: "Vorausgesagter Bruch hat planmäßig stattgefunden".Zu den "Königinnen der Lüfte" zählt Ernst Probst auch die Französin Jacqueline Auriol (1917-2000), die als erste Frau schneller als der Schall flog. Sie und die Amerikanerin Jacqueline Cochran – ein Findelkind, dessen genaues Alter und richtiger Name nicht bekannt sind - erkämpften sich abwechselnd den Ruf, die "schnellste Frau der Welt" zu sein. Furore in der Fliegerwelt machten auch Florence "Pancho" Barnes (1901-1975) als erste amerikanische Stuntpilotin, Melli Beese-Boutard (1886-1925) als erste deutsche Pilotin, Anne Morrow-Lindberg (1906-2001) als erste amerikanische Segelfliegerin, Katherine Stinson (1891-1977) als erste Himmelsschreiberin, Käthe Paulus (1868-1935) als erste deutsche Fallschirmspringerin und Melitta Gräfin Schenk von Stauffenberg (1903-1945) als deutsche Testpilotin. Nicht wenige "Königinnen der Lüfte" kamen bei Flugzeugabstürzen ums Leben. Manche von ihnen - wie die Amerikanerin Amelia Earhart (1897-1937), die erste Frau, die zwei Mal den Atlantik überflog, und die britische Prinzessin Anne Löwenstein-Wertheim (1864-1927) - wurden nach ihrem letzten Flug nie gefunden.*Bestellungen des Taschenbuches: "Königinnen der Lüfte" bei Librihttp://www.libri.de/shop/action/productDetails/7363306/ernst_probst_koeniginnen_der_luefte_3638934152.html
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Eintrag vom: 16:59:00 - 23.04.2008
Melitta Benz: Die Erfinderin des Kaffeefilters
Als Erfinderin einer Methode, die die Kaffeezubereitung revolutionierte, und als Gründerin eines bedeutenden Unternehmens ging die sächsische Hausfrau Melitta Bentz (1873–1950), geborene Liebscher, in die Wirtschaftsgeschichte ein. Sie kam 1908 auf die Idee, mit Hilfe eines Papierfilters den Kaffeesatz in den Tassen zu vermeiden, und meldete diese Erfindung beim Kaiserlichen Patentamt an. Einige Monate später gründete sie eine kleine Firma, aus der sich im Laufe der Zeit eine große Unternehmensgruppe entwickelte.Der Kaffee wurde in Europa im 17. Jahrhundert bekannt und beliebt. Man bereitete ihn durch fünfminütiges Kochen von Wasser, das man durch ein Sieb mit gemahlenem Kaffeepulver goss, zu. Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert benutzte man Keramik- oder Metallsiebe zum Filtern, die den Nachteil hatten, dass bei zu großen Filterlöchern der Kaffeesatz den Genuss trübte, und bei kleinen häufig die Löcher verstopften.Als der am 31. Januar 1873 in Dresden geborenen Melitta Bentz ihre bahnbrechende Erfindung gelang, war sie 34 Jahre alt, mit Hugo Bentz (1873–1946) verheiratet, Hausfrau und Mutter zweier Kinder. Sie hatte sich schon lange über den unbekömmlichen Bodensatz ihres Kaffees geärgert, ehe ihr Abhilfe einfiel. Mit Hammer und Nagel schlug sie etliche Löcher in einen Messingtopf, legte ein Löschblatt aus dem Schulheft ihres ältesten Sohnes auf den Boden des siebartigen Gefäßes und erfand auf diese Weise den ersten Kaffeefilter, der satzfreien Kaffee lieferte. Bei einem Kaffeekränzchen mit Freundinnen wurde die Erfindung erprobt und begeistert aufgenommen.Weil das anfangs verwendete Löschpapier zu langsam filterte, suchten Melitta Bentz und ihr Mann Hugo nach einer anderen Papiersorte, die das Wasser schneller durchließ. Außerdem ersetzten sie den Messingtopf durch einen aus Messing zusammengeschweißten, 13 Zentimeter hohen zylindrischen Filterapparat mit einem Wasserverteiler und einzulegendem Rundfilterpapier. Die segensreiche Erfindung von Melitta Bentz wurde am 8. Juli 1908 auf Seite 1145 der Patentblätter des Kaiserlichen Patentamtes zu Berlin registriert. Damals erhielt sie für ihren „Kaffeefilter mit auf der Unterseite gewölbtem und mit Vertiefung versehenen Boden sowie mit schräg gerichteten Durchflußlöchern“ und dazugehörigem „Filtrierpapier“ Gebrauchsmusterschutz. Am 15. Dezember 1908 erfolgte die Eintragung der Firma M. Bentz, Marschallstraße 31, in das Dresdner Handelsregister. Als Startkapital standen außer der Erfindung noch 73 Reichspfennige und ein 40 Quadratmeter großes Zimmer der Dresdner Fünf-Zimmer-Wohnung des Ehepaares Bentz in der Marschallstraße 31 zur Verfügung. Die Produktion der ersten Filter erfolgte in Handarbeit, später wurden sie in Auftrag gegeben. Hugo Bentz gab seine Stellung in einem Kaufhaus auf und engagierte sich nur noch in dem jungen Unternehmen. Die minderjährigen Söhne Horst und Willi übernahmen kleine Handreichungen und den Vertrieb. Sie karrten die anfangs kleinen Sendungen zum Fachhandel.1910 verliehen der sächsische Gastwirteverein und das Kuratorium der internationalen Hygieneausstellung dem „Melitta“-Filtrierapparat goldene und silberne Medaillen. 1915 zog die Firma in die Dresdner Wilder-Mann-Straße 15 um, wo den 15 Mitarbeitern bereits 200 Quadratmeter Produktionsfläche zur Verfügung standen. 1920 wechselte das Unternehmen in die Wilder-Mann-Straße 11–13, wo man auf 800 Quadratmeter Fläche produzierte, die bald aber nicht mehr ausreichten. 1924 errichtete man einen Anbau.Ab 1919 lieferte Melitta außer Filtern aus Aluminium auch solche aus Porzellan und Steingut, die von Fremdfirmen hergestellt wurden. Bis Mitte der 1920-er Jahre hatte man bereits 100000 Filter produziert. Zum Schutz vor Nachahmern markierte Melitta ab 1925 die Filterpapierpackungen in der heute noch üblichen rot-grünen Farbkombination. 1927 platzte das Fabrikgelände aus allen Nähten, die 80 Beschäftigten arbeiteten in Doppelschichten. Da die Suche nach neuen und größeren Produktionsstätten in Dresden erfolglos verlief, siedelte das Unternehmen 1929 nach Minden/Westfalen um. 1937 erhielten die Filter und die Filtertüte von „Melitta“ ihre heute noch übliche Form. Seit dieser Zeit läuft der Filter unten schlitzförmig zu, womit die perfekte Form für Filterkaffee gefunden wurde: Die Filtrationszeit stimmte, und das Aroma konnte sich nun optimal entfalten, ohne dass zu viele Bitterstoffe gelöst wurden. Außerdem sparte man Kaffee dabei. Melitta Bentz starb am 29. Juni 1950 im Alter von 77 Jahren in Holzhausen/Porta Westfalica (Niedersachsen). Der Name „Melitta“ steht heute für eine Unternehmensgruppe international tätiger Markenartikelunternehmen. Sie erzielen mit etwa 4450 Beschäftigten einen Umsatz von mehr als zwei Milliarden Mark. Am Stammsitz in Minden sind ca. 1400 Mitarbeiter beschäftigt. Geführt wird das Unternehmen von Melittas Enkeln Jörg, Thomas und Stephan Bentz.*Bestellungen der CD-ROM "Superfrauen: 14 Bücher auf einer CD-ROM" bei:http://www.buch-shop-mainz.dehttp://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3935718829/qid%3D1147200583/028-7008173-6006919
http://frauenbiografien.blogspot.com/2008/04/melitta-benz-di ...
Eintrag vom: 11:15:00 - 18.04.2008
Videos: "Josephine Baker: The First Black Superstar"
Videos: "Josephine Baker: The First Black Superstar" von "mrlopez2681" bei Youtube
http://frauenbiografien.blogspot.com/2008/04/videos-josephin ...
Eintrag vom: 19:39:00 - 11.04.2008
Video: "Päpstin Johanna"
Online Videos by Veoh.comVideo: "Päpstin Johanna" von "TinkiWinki01" bei "Veoh"http://www.veoh.com/videos/v6546116affw7Q4SBeschreibung des Videoclips:War Papst Johannes VIII. eine Frau? Versucht die katholische Kirche zu verdunkeln, dass einer ihrer hoechsten Wuerdenträger weiblich war? Bis heute sind die Aussagen um die Person, die im Jahre 853 n. Chr. zum Kirchenoberhaupt gewaehlt wurde, hoechst widerspruechlich. Für "Galileo" begibt sich Aiman Abdallah auf eine spannende Spurensuche. An seiner Seite: Marc Benecke, Kriminalbiologe, ausgebildet beim FBI, und Peter Stanford, Historiker und Kirchenjournalist.
http://frauenbiografien.blogspot.com/2008/04/video-ppstin-jo ...
Eintrag vom: 20:15:00 - 03.04.2008
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